ortus musikverlag
zurück Festschrift Volker Bräutigam


Inhalt


Vorwort der Herausgeber

Lebensdaten Volker Bräutigam

Werkverzeichnis Volker Bräutigam

Grußworte
Christfried Brödel, Dresden
Christoph Krummacher, Leipzig
Wolfgang Kupke, Halle

Burghard Schloemann, „Der Stern“ für
Singstimme und Orgel (Beginn)

Wolf Friedrich Merx , „Verstehst du auch, was du spielst?“
Volker Bräutigam im Unterricht
an der Hochschule für Kirchenmusik Halle

Siegfried Thiele, Wie in Mazurken Chopins der
Schwerpunkt im Takt komponiert ist

Maren Goltz, Georg Trexler und die Ausbildung
katholischer Kirchenmusiker in Leipzig

Michael Heinemann, Musik als religiöse Erfahrung

Stefan Keym, „vitrail sonore“ und „paysage musical“.
Zu der französischen Tradition der romantischen Metaphysik
der Musik und ihrem Einfluss auf Olivier Messiaen

Willi Vogl, Tradition und Transformation.
Historische Fundstücke in der Musik Olivier Messiaens

Esther Vogel, De profundis. Vertonungen des 130. Psalms
in der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts

Zsolt Gárdonyi, Preludio con fuga

Oliver Burse, „Requiem der Versöhnung“ 1995 —
eine gemeinschaftlich komponierte Totenmesse.
Beschreibung und Analysen

Michael F. Runowski, Schöpferische Kraft im Schattendasein.
Polnische Orgelmusik der Avantgarde —
ein vergessenes Kapitel der Musik geschichte

Marta Szoka, Über ein Experiment in der neuesten
Geschichte der polnischen Orgelmusik

Anhang

 


Vorwort der Herausgeber

• • • Geistliche Musik hat viele Gesichter: Sie kann sich als jubelnder Lobpreis Gottes und seiner Schöpfung darstellen, sie kann Gebet sein, sie kann zur Anklage und zur stummen Frage werden. Aber immer bedeutet Komponieren geistlicher Musik den Blick nach oben zu richten, ein Stück der Realität außerhalb unseres Horizontes zu erspüren und dabei auf stets neue Weise Formen des Ausdrucks zu suchen und mit dem musikalischen Material zu spielen. Und neben dem Blick gen Himmel steht der Blick zurück in die Tiefe der Geschichte. Es ist mehr als das hervorragende handwerkliche Können, was viele Komponisten geistlicher Musik an den Werken der Vergangenheit fasziniert. Es ist auch deren Herausgehoben-Sein aus der irdischen Welt. Sie erzählen von einer anderen Zeit und einer anderen Wirklichkeit. So wirkt die Geschichte nicht im Sinne einer verpflichtenden Tradition, sondern kann — in unserer an geistlichen Erfahrungen eher verarmten Zeit — zu einem Brunnen werden.

Franziska Seils
Michael F. Runowski

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