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Wolf
Friedrich Merx , „Verstehst du auch, was du spielst?“ Siegfried
Thiele, Wie in Mazurken Chopins der Maren
Goltz, Georg Trexler und die Ausbildung Michael Heinemann, Musik als religiöse Erfahrung Stefan
Keym, „vitrail sonore“ und „paysage musical“. Willi
Vogl, Tradition und Transformation. Esther
Vogel, De profundis. Vertonungen des 130. Psalms Zsolt Gárdonyi, Preludio con fuga Oliver
Burse, „Requiem der Versöhnung“ 1995 — Michael
F. Runowski, Schöpferische Kraft im Schattendasein. Marta
Szoka, Über ein Experiment in der neuesten Anhang
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Geistliche Musik hat viele Gesichter: Sie kann sich als jubelnder Lobpreis Gottes und seiner Schöpfung darstellen, sie kann Gebet sein, sie kann zur Anklage und zur stummen Frage werden. Aber immer bedeutet Komponieren geistlicher Musik den Blick nach oben zu richten, ein Stück der Realität außerhalb unseres Horizontes zu erspüren und dabei auf stets neue Weise Formen des Ausdrucks zu suchen und mit dem musikalischen Material zu spielen. Und neben dem Blick gen Himmel steht der Blick zurück in die Tiefe der Geschichte. Es ist mehr als das hervorragende handwerkliche Können, was viele Komponisten geistlicher Musik an den Werken der Vergangenheit fasziniert. Es ist auch deren Herausgehoben-Sein aus der irdischen Welt. Sie erzählen von einer anderen Zeit und einer anderen Wirklichkeit. So wirkt die Geschichte nicht im Sinne einer verpflichtenden Tradition, sondern kann — in unserer an geistlichen Erfahrungen eher verarmten Zeit — zu einem Brunnen werden. Franziska
Seils |
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