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Aus dem
Vorwort zur Partitur
In den von Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin (reg. 1756-1785)
eingerichteten Concerts spirituels, die die Hauptplattform der Ludwigsluster
höfischen Musikpflege dieser Jahre bildeten, hatten neben der geistlichen
Kantate auch die Psalmvertonung und die großangelegte vokale Choralbearbeitung
ihren Platz. Nach heutigem Sprachgebrauch verstehen sich diese in den
Quellen nur als Psalm (Salmo) bzw. Choral (Corale)
bezeichneten Gattungen als Kantaten, genauer: Psalm- bzw.
Choralkantaten. Die Choräle und die Psalmen wurden
nicht nur als Einzelkompositionen, im Idealfall vielmehr
in einem festen, thematisch verklammerten Verbund aus zwei flankierenden
Choralkantaten (hier: Zu dir, Herr Jesu, komme ich; Mein Geist und Sinn
ist hoch erfreut) und einer von diesen eingeschlossenen Psalmkantate
(hier über Psalm 32) aufgeführt (Titel: Verschiedene Texte,
11. Teil).
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