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zurück Carl August Friedrich Westenholtz: Konzert C-Dur für Violoncello, Streicher und B.c.

Aus dem Vorwort zur Partitur
V
on Karl Heller

• • • Das Violoncello-Konzert von C. A. F. Westenholtz gewinnt sein besonderes Profil und seinen spezifischen musikalischen Reiz durch die
Art, in der Soloinstrument und Streichertutti zusammenwirken: Das „Violoncello obligato“ – so die Bezeichnung der Solostimme in der autographen
Quelle – hat nicht einen vom Tutti ‚abgehobenen‘, mehr oder weniger virtuos sich entfaltenden Solopart, sondern bleibt
durchweg eng in die Gesamtheit des Ensembles eingebunden. Eine vorherrschende Gestaltungsform der Soloteile ist die, dass das Solocello
die Ritornellthematik aufnimmt und bei deren solistisch abgewandeltem Vortrag von der ersten Violine im Terz- oder Sext-Abstand
sekundiert wird; sie wird damit gleichsam zum Duett-Partner des Solocellos. Nur an ganz wenigen Stellen verläuft der Solopart kurzzeitig
in raschen Figurationen; weit überwiegend ist er melodisch geprägt. All dies korrespondiert mit dem heiter-pastoralen, gelösten Grundton
des Musizierens, der den Charakter dieses Werkes prägt.




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